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Virtual Chef’s Table – exklusive virtuelle Kommunikationsplattform für Entscheider

15. Mai 2020 von Annika Schmidt in Real Estate Backstage

Wie FCI innovative Lösungen unter Corona-Einschränkungen angeht

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Virtual Chef’s Table – exklusive virtuelle Kommunikationsplattform für Entscheider

Entscheider treffen Entscheider – so lautet das Motto der exklusiven Feldhoff & Cie. Konferenzen. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung stellen fast jeden vor eine neue Herausforderung. So auch Feldhoff & Cie. als Veranstalter der Real Estate Forum-Reihe und der Real Estate Summits, bei denen neben inhaltlichen Impulsen und Diskussionen vor allem der persönliche Kontakt und das Netzwerken auf Augenhöhe im Vordergrund stehen.

„Es gibt derzeit Unmengen von Webinaren und Digitaltalks, aber kaum exklusive Kommunikationsplattformen für die relevanten Entscheidungsträger. Der Austausch auf dieser Ebene ist jedoch essenziell wichtig und fehlt mir persönlich. Daher haben wir den ersten virtuellen Feldhoff & Cie. Chef's Table initiiert“, erklärt Paul Jörg Feldhoff, Chairman, Feldhoff & Cie. GmbH. Dabei sieht das Format drei Impulsgeber vor, um die Diskussion unter der Moderation von Paul Jörg Feldhoff anzustoßen. Eine limitierte Teilnehmerzahl bot den Beteiligten einen exklusiven Austausch in einer angenehmen Atmosphäre.

„Die Pandemie & die Büromärkte!?“
Der Auftakt der ersten Entscheiderrunde widmete sich dem Büromarkt: Werden Unternehmen zukünftig weniger Flächen mit kürzeren Laufzeiten mieten? Wie wird sich der Wandel der Arbeitswelt auf die Büros auswirken? Welche Aspekte rücken in den Fokus der Arbeitsplatzgestaltung? Fragen über Fragen, die bei dem exklusiven Online-Meeting diskutiert wurden. Mit dabei waren Anbieter von Flexible Office Lösungen, Bestandshalter und Vermieter von Büroflächen, Projektentwickler, Consulting-Unternehmen sowie Investment Manager.

Märkte auf hohem Niveau
Viele waren sich einig: Die ganz großen Einschnitte in die Büromärkte werden wohl ausbleiben. Aktuell befinde sich insbesondere der Büromarkt auf einem sehr hohen Niveau, sodass man eher von einer Stagnation ausgehe und rechne nicht mit allzu großen Einschnitten — das war die größtenteils einhellige Meinung der Diskutanten.
Auch die Leerstandsquote sei bei den Büroflächen so niedrig, dass man vorerst nicht mit sinkenden Mieten rechnet. Im Fokus stehen bei den Anbietern von Flächen aktuell die Kundenbindung und die bestmögliche Betreuung der bestehenden Mieter. Eine Neuvermietung gestalte sich vor allem aufgrund des Kontaktverbots schwierig – attraktive Flächen und Nachfrage sei vorhanden.

„New Normal“ im Office
Corona wird als Trendbeschleuniger gesehen – so rechnen einige der Teilnehmer damit, dass es zu einer Entzerrung der Teams kommen wird, zum Beispiel auf mehrere Standorte. Zudem gehen die Diskutanten davon aus, dass sich eine vermehrte Tätigkeit im Home Office mit dem Bedarf nach mehr Fläche für Abstandsregelungen die Waage halten wird und es zu keinem signifikanten Abbau von Flächen kommen wird. Eine komplette Verlagerung ins Home Office wird nicht gesehen, da hier weiterhin neben der technischen Komponente auch die sozialen Aspekte in einem Team eine große Rolle spielen.

Der Blick in die Glaskugel
Bestehende Bürokonzepte werden sich ändern, die Projektentwicklung wird mehr auf diese Bedürfnisse eingehen, insbesondere im Hinblick auf Arbeitsplatzsicherheit und Qualität. Zum Umdenken gehörten auch diese Fragestellungen: Wie bekommt man Beschäftigte in seiner Bürowelt sicher unter? Wie bietet man auch Risikogruppen einen entsprechenden Rückzug?
Der Markt sei in Bewegung, was für viele als eine Chance angesehen werde, wenn man rechtzeitig reagieren und die entsprechenden Schlüsse ziehen würde, war die abschließende Meinung der Beteiligten.